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24. Mai 2020

„Als die Bilder laufen lernten...."

Ein Ausflug in die Kinder-Uni Frankfurt

Ein Ausflug in die Kinder-Uni Frankfurt
Als der Morgentau noch in der Sonne glänzte, lief unsere Klasse mit Frau Meinschien und Frau Krüger von der Schule aus ein Stück durch den Uni-Campus bis wir bei einem großen Gebäude ankamen: der Kinder-Uni.

Nach kurzer Wartezeit, die wir auf einer Wiese gegenüber der Uni verbrachten, gingen wir stolz mit unseren Studi-Ausweisen (diese hatte uns Frau Krüger zuvor verteilt) in das Gebäude. Nach ein paar Schritten kamen wir in einen riesengroßen Raum an: der Hörsaal. Uns allen wurde erklärt, dass man in der Uni nicht mit den Händen klatscht wie gewöhnlich, sondern man klopft mit der Faust auf den Tisch. Auch erklärte uns eine Frau, dass wir ganz laut mit unseren Fäusten klatschen sollten, wenn der Professor kommt. Und das taten wir auch! Nachdem der Professor uns erklärte, dass wir die roten und grünen Karten (die Karten waren bei unseren Studi-Ausweisen dabei) zum Melden nutzen sollten: Bei Zustimmung die grüne Karten zeigen, bei Ablehnung die rote Karte zeigen.

Neugierig war der Professor aber auch, gleich mit vier Fragen löcherte er uns:

Warum bewegen sich die Bilder in Filmen?

Warum können wir überhaupt Filme sehen?

Und wie lernten die Bilder laufen?

Und wie kam Ton und Farbe ins Kino?

 

Kurz darauf erzählte er uns von Kameraprojektoren, ein einzelner macht 24 Bilder pro Sekunde.

Ein sehr berühmter Mann der Filmgeschichte: Thomas Edison erfand einen Kasten, in den man Geld einwerfen konnte und dann ein Film abspielte.

Die praktischen Gebrüder Lumière fanden den Kasten langsam und unpraktisch. Es sollte etwas Neueres her. Und so erfanden sie kurz darauf das erste Kino, was in einem Pariser Café vorgestellt wurde. Mehrere Leute konnten nun gleichzeitig einen Film angucken.

Aber jetzt erstmal, was man alles für einen Film benötigt: An vorderster Stelle steht natürlich die Kamera und noch eine Frage stellte uns Professor Vinzenz Hediger. Diese war lustig: Was ist der Unterschied zwischen Cola und einem Film? Nach vielen, vielen Vorschlägen klärte uns der Professor auf: Eine Cola kann man nur einmal trinken, dann ist sie weg, doch einen Film kann man immer wieder gucken.

Und jetzt noch etwas zur vierten Frage: Ob ihr es glaubt oder nicht, der erste Film in Farbe und Ton kam von Walt Disney im Jahr 1933. Professor Hediger erstaunte uns auch noch mit der Zahl, dass heute 75% aller Menschen zu Hause Netflix gucken und dass die Kinos derzeit nur 25% Einnahmen haben. Die meisten Menschen gucken wohl lieber von zu Hause aus. Am Ende der spannenden Vorlesung bedankte er sich noch bei uns. Als wir aus der Uni wieder ins Helle traten, waren wir wahrscheinlich viel schlauer über das Thema Filme als vorher. Das war ein wirklich spannender Ausflug und wir hatten jede Menge Spaß.

Viele liebe Grüße

Martha Molitor, Klasse 5b

 

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