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23. Januar 2026

Adorno debattiert

Schulfinale von Jugend debattiert am 15.01.2026

Am Donnerstag, den 15. Januar 2026, fand ab 14:35 Uhr das Schulfinale von Jugend debattiert am Adorno-Gymnasium statt. Teilgenommen haben die WU-Kurse DDD der Klassenstufen 9 und 10. Begleitet wurde die Veranstaltung von Frau Mangold und Frau Ranßweiler.

Den Auftakt bildete die Debatte der Jahrgangsstufe 9 zur Frage:

 „Sollen Schülerinnen und Schüler ihre Schule selbst putzen?“

Dieses Thema ist kontrovers, weil es unterschiedliche Meinungen dazu gibt, welche Aufgaben Schüler und Schülerinnen in der Schule übernehmen sollten. Das Thema ist auch wichtig, da die Schule ein zentraler Ort im Alltag von Kindern und Jugendlichen ist. 
In der Debatte wurden verschiedene Argumente genannt. Die Kontra-Seite sagte, dass die Schule ein Ort zum Lernen ist und nicht zum Putzen. Schüler und Schülerinnen kommen in die Schule, um Unterricht zu haben, und nicht, um Reinigungsarbeiten zu erledigen. Dieses Argument war für viele überzeugend.
Die Pro-Seite meinte, dass das Putzen Schüler und Schülerinnen auf das spätere Leben vorbereiten kann. Man lernt dabei, wie man richtig putzt und Verantwortung für Ordnung übernimmt, zum Beispiel für die eigene Wohnung.
Für die Pro-Seite debattierten Safiyah (9e) und Lewi (9b), auf der Contra-Seite Elina (9c) und Levi (9c). Die Debattierenden trugen ihre Argumente klar, sachlich und überzeugend vor, während das Publikum aufmerksam folgte. Die Jury, bestehend aus Hanna (9e), Aylis Ela (10b), Dalia (9e) und Frau Mangold, gab im Anschluss ausführliches Feedback. Levi qualifizierte sich für das Regionalfinale, Elina erreichte den Nachrückerplatz.

Anschließend debattierte die Jahrgangsstufe 10 über das Thema 

„Soll eine allgemeine Dienstpflicht für Jugendliche eingeführt werden?“, das aufgrund seiner Aktualität und direkten Betroffenheit der Schülerinnen und Schüler besonders kontrovers diskutiert wurde. Auf der Pro-Seite argumentierten Svea und Angela, während Lena und Marie die Contra-Position vertraten. Dabei wurden unter anderem Aspekte wie die Stärkung und Verteidigung der Demokratie sowie auf der Gegenseite die individuelle Freiheit und das Recht auf Kriegsdienstverweigerung thematisiert. Auch das Publikum beteiligte sich gedanklich an der Diskussion und tendierte eher zur Contra-Seite. Die Jury aus Nigel (10b), Aylis Ela (10b), Frau Mangold und Frau Ranßweiler kürte Marie zur Siegerin; Lena wurde Nachrückerin.

Beide Debatten wurden von einem Moderator aus dem Kurs der 10. Klasse geleitet und von Juryteams bewertet, die konstruktives Feedback gaben und die Ergebnisse verkündeten. Ein großer Dank gilt allen Beteiligten: den Debattierenden und Nachrückenden, dem Moderator, den Jurorinnen und Juroren, den Zeitwächtern, den Helferinnen und Helfern beim Auf- und Abbau sowie dem Presseteam.
Euer Jugend debattiert 2026.

Von Theingi (9b), Rana (9e), Nicole (9f) und Tom (10b)

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