Informatik in der Oberstufe
Ab der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe kann das Fach Informatik neu gewählt werden; ein Einstieg ist dabei ausdrücklich auch ohne Vorkenntnisse möglich. Der Unterricht ist kompetenzorientiert angelegt und zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Projektarbeit, kooperativen Lernformen sowie praxisnahen Aufgabenstellungen aus. Auf diese Weise werden theoretische Inhalte nachhaltig verankert und in realitätsnahen Anwendungskontexten erfahrbar gemacht.
Inhaltlich orientiert sich der Informatikunterricht am hessischen Kerncurriculum und umfasst unter anderem folgende thematische Schwerpunkte:
- Einführung in die objektorientierte Programmierung (z. B. mit Python)
- Algorithmik, grundlegende Datenstrukturen sowie Datenbanksysteme und SQL
- Rechnerarchitektur, formale Sprachen und Grundlagen der Automatentheorie
- Datenschutz, Netzwerke und Webtechnologien
- Projektorientiertes Arbeiten sowie – je nach Kurs – individuelle Vertiefungsthemen, etwa in den Bereichen Künstliche Intelligenz, Netzwerke oder Computergrafik
Ziel des Unterrichts ist es, den Schülerinnen und Schülern sowohl ein solides theoretisches Fundament als auch praxisrelevante Kompetenzen zu vermitteln und sie damit auf weiterführende Studiengänge, Ausbildungswege sowie die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Lebens- und Arbeitswelt vorzubereiten.