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Gesellschaftslehre

Das Fach Gesellschaftslehre setzt sich aus den Fächern Erdkunde, Geschichte sowie Politik und Wirtschaft zusammen. Der fächerverbindende Ansatz bietet die Möglichkeit, Sachverhalte im ganzheitlichen Zusammenhang zu erkennen und zu erforschen. Diese Verknüpfung trägt zu einem verbesserten Weltverständnis bei. Beispielsweise findet aus diesem Grund in Klasse 6 eine fächerübergreifende Klassenfahrt an die Nordsee statt. Vor Ort werden gesellschaftswissenschaftliche mit naturwissenschaftlichen Themen verknüpft und hautnah erlebt. Dieses ganzheitliche Konzept wird ebenfalls im Rahmen einiger AGs (siehe roter Kasten) umgesetzt.

Lebendig und hautnah erlebten die Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 ab dem Schuljahr 2019/20 Inhalte am Steinzeittag. Hier reisten sie in die Vergangenheit und konnten das Arbeiten und Leben der Menschen in der Alt- und Jungsteinzeit unter Anleitung einer Archäologin praktisch nachvollziehen. Im Schuljahr 2017/18 wurden die Kinderrechte bei einem Ausflug ins Kindermuseum und 2019/20 durch den Einsatz unserer Sozialpädagogin Frau Kuric in den Klassen, lebendig.

Im Rahmen der Lerninhalte werden zudem grundlegende gesellschaftswissenschaftliche Kompetenzen der Schüler*innen gefördert als auch überfachliche Medienkompetenzen geschult. In der Klasse 5 liegt der Schwerpunkt dabei neben der Atlasarbeit auf dem analogen Medium Plakat. Die Kinder werden im Unterricht an die Plakatgestaltung herangeführt, entwerfen für den GL-Fachtag „Kulturtag“ das erste Plakat und fertigen im Anschluss im GL-Unterricht ein weiteres Plakat an. Die hier erworbenen Kompetenzen werden im Fach Naturwissenschaften durch plakatgestützte Vorträge weiter ausgebaut. In Klasse 6 werden an dem Fachtag „Medientag“ neben der Chancen, die digitale Medien bieten, auch die Gefahren beleuchtet. Die Lernenden setzten sich hier u.a. mit der Frage, was mit einem in sozialen Medien veröffentlichten Bild passieren kann, auseinander.

Der Unterricht zielt neben dem fachlichen und methodischen Lernen (Atlasarbeit, Arbeit mit Modellen etc.) auch auf soziales Lernen ab. Das Reflexionsverhalten der Lerngruppe wird geschult, sodass sie die Bereitschaft und Fähigkeit entwickeln, verantwortungsbewusst zusammenzuleben und zu handeln. So liegt es nahe, dass bereits in den ersten Wochen an der neuen Schule ein dazu ausgerichteter Fachtag zu „Demokratie und Mitbestimmung“ stattfindet.

 

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