3D Game Design & Development
vereint Kunst, Technik und Teamarbeit – und zeigt, wie produktorientiertes Lernen zur greifbaren Erfahrung werden kann

In einer langfristig angelegten Projektarbeit entwickeln Schüler:innen
im Verlauf der 9 und 10 Klasse im Wahlunterricht „3D Game Design &
Development“ ein eigenes Videospiel – von der ersten Idee bis zur
Veröffentlichung. Die Projektgruppen bleiben über den gesamten Zeitraum
hinweg in fester Zusammensetzung und arbeiten bis zum Projektabschluss
kontinuierlich an einer gemeinsamen Vision.
Aufbauend auf einer grundlegenden Einführung in Game Design wird
gemeinsam eine Spielidee entwickelt, die zunächst als offene, sich
fortlaufend konkretisierende Vorstellung angelegt ist und anschließend
in einem einseitigen “Game Design Document” (GDD) festgehalten wird.
Dieses Dokument fungiert als zentraler Referenzpunkt: Alle
gestalterischen und konzeptionellen Entscheidungen müssen mit der dort
festgehaltenen Idee des Spiels vereinbar sein.
Auf der Grundlage des Game Design Documents erarbeiten die Schüler:innen
fortlaufend Spielwelt, Charaktere und Spielmechaniken, modellieren
3D-Objekte mit Blender und setzen ihre Konzepte in der Godot Game Engine
um. Sound und Musik entstehen dabei teilweise schulintern in
Auftragsarbeit.
Der Entwicklungsprozess orientiert sich an professionellen Workflows –
von Konzeption und Prototyping über gestalterische und technische
Umsetzung, projektbezogene objektorientierte Programmierung und
Blind-Testing bis hin zur Veröffentlichung.